Vorbereitungen für den Verkauf einer Immobilie

Immobilien-Besitzer aufgepasst. Auch wenn der Markt gerade ein Hoch erlebt, ist der Verkauf eines Eigenheims nicht zu unterschätzen. Nur eine effektive Planung kann vor Anfängerfehlern und Verlusten schützen. Um für einen Verkauf eine gute Basis zu haben, muss man sich gut vorbereiten. Das kostet Zeit und Energie, die es aber Wert sind.

Foto: Dennis Skley
Foto: Dennis Skley

Immobilien werden immer beliebter bei Investoren. Die Nachfrage ist so hoch, dass die Preise in Höhe schnellen. Solange die Lage stimmt, sind den Kosten keine Grenzen gesetzt. In den angesagten deutschen Städten lohnt es oft kaum mehr, die hohen Preise zu bezahlen.

Die Alternative ist das Land. In stadtfernen Gegenden sind die Preise an die Entfernung gekoppelt. Je weiter die Immobilie von den Ballungszentren entfernt ist, desto unattraktiver sind sie für Investoren. Dennoch wird auch hier nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis gesucht.

Besitzer von Immobilien, die ihr Eigentum so gewinnbringend wie möglich verkaufen möchten, finden sich in einem anstrengendem Prozess wieder. Für den Preis ist die Lage ganz klar der wichtigste Faktor. Es gibt allerdings noch andere Kriterien, die für einen erfolgreichen Verkauf, eine wichtige Rolle einnehmen können. Das wichtigste ist hier die Vorbereitung. Denn ohne, können am Ende unnötige Verluste entstehen.

Gute Vorbereitung erfordert Strategie

Dazu gehört das Formulieren einer exakten Verkaufsstrategie, sowie ein gutes Knowhow über den Immobilienmarkt. Man muss zu jeder Zeit bereit sein, effektiv handeln zu können. Auf der anderen Seite muss man in der Lage sein, bei unklaren Situationen die Ruhe zu bewahren.

Jeder gute Plan braucht eine klare Zielsetzung. So ist es auch bei dem Verkauf von Immobilien. Das heißt, bevor man seinem Gefühl traut und unüberlegt handelt, muss man sich genau überlegen was man erreichen möchte. Dabei sollten mehrere Punkte bereits vor dem Erstellen einer Anzeige geklärt sein.

Der Grund für den Verkauf muss feststehen und Alternativen ausgeschlossen werden. Wenn eine Vermietung des Objekts mehr Gewinn verspricht, ergibt es wenig Sinn einen Verkauf anzustreben.

Das Ziel des Verkaufs muss ebenso klar formuliert sein. Das ist meistens Geld. Die genaue Summe sollte so dabei so exakt wie möglich errechnet werden. Deckt der wahrscheinliche Gewinn den gewünschten Betrag ab?

Zeit ist Geld. Ein Verkauf kann je nach Lokalität des Grundstücks sehr stark variieren. Deshalb empfiehlt es sich, weit im Voraus anzufangen. Als Verkäufer sollte man nicht unter Zeitdruck geraten. Sonst wird man gezwungen, geringere Preise zu akzeptieren.

Ist die Immobilie ein Eigenheim, muss der Umzug und die Räumung zeitlich, sowie finanziell geregelt sein. Käufern machen ihre Entscheidung oft von dem Einzugsdatum abhängig.

Die Nachbarschaft ist ebenso entscheidend. Durch eine Zielgruppen-Analyse kann man seine potentiellen Kunden gut eingrenzen. Rentner suchen keine Wohnung in einem angesagten Szene-Viertel einer Großstadt und Studenten kein Haus auf dem Land.

Die Moral und Ethik spielt leider immer weniger eine Rolle, dennoch sollte man sich über den Ausgang eines Verkaufs im Klaren sein. Ist es in Ordnung, wenn ein Käufer ein Gebäude nach dem Erwerb abreist, und anstatt einer Wohnanlage ein Bürogebäude errichtet?

Das eigentliche Haus ist nicht alles worauf der Preis ankommt. Mit vielen Extras kann der Preis ordentlich hochgeschraubt werden. Terrassen, Balkone und Gärten sind vor allem in Großstädten besonders beliebt. Und voll eingerichtete Küchen können den Käufern mehr Wert und Komfort suggerieren.

All diese Faktoren müssen im Vorfeld klar stehen. Nur so kann bei Verhandlung die Oberhand gewonnen werden.